Für das FWU-Institut habe ich einen Schulfilm über Schwefelsäure produziert – die weltweit am häufigsten hergestellte Chemikalie. Der Film erklärt die großtechnische Herstellung im Doppelkontaktverfahren und zeigt ihre Bedeutung für die Industrie. Auch die Auswirkungen auf die Natur durch Produkte mit Schwefelsäure werden behandelt.
Die Produktion war eine spannende Herausforderung. Mein Ziel: komplexe chemische Prozesse verständlich und anschaulich darzustellen – von der Recherche bis zur Umsetzung.
Im Sommer 2023 habe ich für das FWU-Institut einen Schulfilm zum Thema „Pestizide“ produziert.
Die Herausforderung, so ein vielschichtiges Thema in einem kurzweiligen und informativen Format zu präsentieren, war faszinierend und lehrreich zugleich.
Bevor wir auch nur eine Kamera aufstellten, waren gründliche Recherchen nötig. Das Verständnis der verschiedenen Arten von Pestiziden, ihre Auswirkungen auf die Umwelt, die Landwirtschaft und letztendlich auf den Menschen war von entscheidender Bedeutung. Ich sprach mit Expert*innen und sichtete wissenschaftliche Studien, um sicherzustellen, dass meine Informationen präzise und gut fundiert waren.
Mit einer soliden Wissensgrundlage entwickelte ich dann ein kreatives Konzept, um die Informationen zugänglich und interessant zu präsentieren. Die Auswahl der visuellen Elemente und Animationen spielte eine entscheidende Rolle, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu fesseln und gleichzeitig den Bildungswert des Films zu gewährleisten.
Der Trailer gibt nur einen kleinen Vorgeschmack auf das, was ich mit diesem Film erreichen wollte. Die vollständige Produktion bietet tiefe Einblicke in die Welt der Pestizide und ihre weitreichenden Auswirkungen. Ich hoffe, dass der Film nicht nur informativ ist, sondern auch dazu anregt, über den Umgang mit Chemikalien nachzudenken.
Mein Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch ein Bewusstsein für diese Umweltfragen zu schaffen. Ich hoffe, dass dieser Film Schülerinnen und Schüler dazu inspiriert, über dieses Thema nachzudenken und zu diskutieren.
Die Produktion dieses Schulfilms war nicht nur eine professionelle Herausforderung, sondern auch eine persönliche Bereicherung. Ich bin stolz darauf, einen Beitrag zu leisten, der über den schulischen Rahmen hinausgeht und einen Blick auf die drängenden Fragen unserer Zeit wirft.
Im Jahr 2021 habe ich noch einen weiteren Lehrfilm produziert, diesmal zum Thema „Kriminalbiologie“. In mehreren Teilen werden die Themen „Alltag eines Kriminalbiologen“, „Insekten“, „DNA-Spuren“ und „Alkohol- und Drogennachweise“ erklärt.
Hierfür hatte ich das große Vergnügen im Labor von Mark Benecke zu drehen.
Auch 2021 habe ich wieder Schulfilme für das FWU-Institut produziert.
Eine meiner bislang komplexeste Produktionen befasst sich mit dem Thema „Glasherstellung“. Der Film beleuchtet die Geschichte dieses Werkstoffs und stellt die technischen Produktionsprozesse vor.
Auch 2020 habe ich wieder einen Lehrfilm für das FWU-Institut produziert. Thema für dieses Jahr ist die Weiße Biotechnologie, also die Methode, die bei der Herstellung von Medikamenten, Lebensmitteln und sogar manchen Kunst- und Treibstoffen eingesetzt wird.
Nach einem guten halben Jahr Produktion ist er endlich fertig. Für das FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht habe ich einen Schulfilm produziert. Dieser soll in Zukunft im Chemieunterricht für 8. Klassen und höher gezeigt werden. Thema des gut 15-minütigen Films ist das Haber-Bosch-Verfahren, mit dem seit über 100 Jahren Ammoniak hergestellt wird. Dieses ist essentiell für die Herstellung von Düngemitteln.
Die Produktion des Films (und überhaupt erstmal das Verfassen eines wissenschaftlich korrekten Drehbuchs) hat meine rudimentären Chemiekenntnisse doch sehr auf die Probe gestellt. Gleichzeitig hat das Einarbeiten in ein neues lange vergessenes Themengebiet unglaublichen Spaß gemacht. Und Gottseidank hat das Team vom FWU fähige Fachleute, die mit dem richtigen Feedback parat standen, wenn ein Molekül dann doch einmal nicht so aussah, wie es eigentlich aussehen sollte.
Den Anfang des Films „Ammoniaksynthese – Das Haber-Bosch-Verfahren“ gibt es hier zu sehen:
Über Michael Netsch
Michael Netsch produziert seit 2001 Bewegtbildformate für TV und Web. Von 2007 bis 2014 war er maßgeblich am Aufbau des Videoressorts von FOCUS Online beteiligt.
Danach widmete sich Netsch als Director Marketing bei MultiBase und Head of Digital Video bei BurdaStudios Pictures der Produktion von Bewegtbild-Kampagnen, nutzwertigem Longtail-Content sowie Social Videos und Imagefilmen für diverse Unternehmen. Seit 2018 entwickelt Michael Netsch mit seiner eigenen Firma Videostrategien für Unternehmen und Verlage und setzt diese in die Praxis um.
Sein Wissen zu allen Bereichen der Webvideoproduktion gibt der studierte Amerikanist regelmäßig in Workshops weiter.